Interview mit den Gewinnern unserer London-Reise

Gewinner mit Frau Buchzik

Diesmal hatte Nicoletta Czechowska das große Los bei unserem Gewinnspiel gezogen: Als Gewinnerin unserer London-Reise durfte sie beim 2. Internationalen Ayurveda Kongress live dabei sein. Wir haben sie vor und am Ende des Kongresses nach ihren Erfahrungen und Impressionen gefragt.

Interview Teil 1 (vor dem Kongress)

F: Liebe Frau Czechowska, wir begrüßen Sie herzlich in London. Noch einmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Gewinn. Wie sind Sie eigentlich auf Ayurveda gekommen? Kennen Sie Ayurveda schon lange?

A: Wir haben in Polen einen ayurvedischen Arzt aus Indien kennengelernt, der mir in der Vergangenheit einmal sehr bei einer gesundheitlichen Störung geholfen hat. Seitdem ist Ayurveda irgendwie „immer da“. In Deutschland haben wir dann versucht, Ayurveda-Produkte hoher Qualität zu bekommen. So bin ich auf Maharishi Ayurveda gestoßen. Maharishi Ayurveda ist ja auch präsent in Bioläden, wo ich regelmäßig einkaufe. So haben wir uns langsam an die Marke herangetastet. Die Qualität hat uns dann sehr schnell überzeugt.

F. Was ist für Sie das Wichtigste am Ayurveda? Was schätzen Sie besonders an diesem uralten Gesundheitssystem?

A: Es ist so alt und damit so erprobt, dass es eigentlich immer funktioniert. Ganz anders als bei der westlichen Medizin, wo meiner Meinung nach doch viel ausprobiert wird. Ayurveda ist umfassend, aber doch einfach. Selbst Gewürze, zum Beispiel Kurkuma, haben schon eine Wirkung.

F: Haben Sie einen persönlichen Ayurveda-Tipp für unsere Kundinnen und Kunden?

A: Es sind die vielen Kleinigkeiten, die doch wirkungsvoll sind, zum Beispiel morgens vor 6:00 Uhr aufzustehen. Das kann man sich fast nicht vorstellen, aber wenn man es nur eine Woche oder sogar nur einige Tage ausprobiert, spürt man den Effekt. Einfach schauen: Was hilft mir, was tut mir gut? Oder Kochen mit Gewürzen, das macht einen großen Unterschied. Nicht nur Pfeffer und Salz, sondern experimentieren, mit welchen Gewürzen man kocht. Und dann nicht nur ein Gewürz, sondern sechs. Dann merkt man sehr schnell, dass man besser verdaut oder dass es einem besser geht – und es am Ende besser schmeckt. Man fühlt sich „zufriedener“ am Ende der Mahlzeit, ohne das Gefühl zu haben, dass noch etwas „fehlt“ und man zum Beispiel doch noch Hunger auf Schokolade oder Chips bekommt.

F: Wie war es für Sie, als Sie von Ihrem Gewinn erfahren haben? Beschreiben Sie doch einmal diesen Moment.

A: Ich stand im Bioladen, als das Telefon klingelte. Ich konnte es erst gar nicht glauben. Ich habe noch niemals etwas gewonnen und plötzlich ruft jemand mit niederländischer Nummer an und sagt, dass ich eine Reise nach London zum 2. Internationalen Ayurveda-Kongress gewonnen habe. Ich habe mich so sehr gefreut. Es war ja im Januar, das Jahr hatte gerade begonnen, es war ein guter Start in das neue Jahr.

F: Worauf freuen Sie sich?

A: Morgen machen wir erst einmal Sightseeing und dann freuen wir uns auf den Kongress ab Samstag. Wir haben uns für die Parallelveranstaltungen Themen herausgesucht, die uns besonders interessieren. Das Konzert am Abend des ersten Tages werden wir auch in jedem Fall besuchen.

Interview Teil 2 (gegen Ende des Kongresses)

F: Der 2. Internationale Ayurveda Kongress geht langsam dem Ende zu. Was hat Ihnen denn besonders gefallen?

A: Insgesamt haben uns London und der Kongress richtig gut gefallen. Noch einmal Danke für Alles. Als Mikrobiologin hat mich die Verknüpfung der alten Traditionen mit neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen besonders begeistert, weil dies zeigt, dass Ayurveda wirklich funktioniert. Nicht nur in den alten Büchern, sondern auch heute im Labor und in den Krankenhäusern.

F: Gab es Persönlichkeiten, die Sie beeindruckt haben?

A: Oh ja, sehr viele. Auch die Vorträge über Yoga und Ayurveda haben uns sehr gefallen.

F: Hat Sie ein Erlebnis besonders begeistert?

A: Besonders begeistert hat es mich, zu sehen, wie die Leute alle zusammenarbeiten, wenn es um das gemeinsame Thema: „Ayurveda“. geht. Die mitunter durchaus kontrovers geführten Diskussionen wurden immer in einem sehr angenehmen Ton geführt. Das fanden wir sehr auffallend. Zu sehen, dass Schwankungen möglich sind, nicht alles starr festgelegt ist, aber der positive Umgang miteinander nie gelitten hat.

F: Wie würden Sie denn die Atmosphäre des Kongresses beschreiben?

A: Sehr herzlich, teilweise sogar sehr intim. Man hat das Gefühl, dass sich ein Großteil der Leute kennt und neue Teilnehmer werden herzlich integriert.

F: Lohnt es sich, noch einmal wiederzukommen? In zwei Jahren wird der Kongress in Brasilien stattfinden …

A: Wenn es uns möglich ist, auf jeden Fall!

F: War vieles neu für Sie hier auf dem Kongress?

A: Es war uns doch einiges bekannt, aber viele Details haben wir hier durchaus dazugelernt. Besonders schön war die Begegnung der internationalen Kulturen für uns.

F: Was möchten Sie Menschen mit auf den Weg geben, die dieses Mal nicht kommen konnten?

A: Dass es total wertvoll ist, sich mit anderen Leuten auszutauschen. Dass man nicht nur zu Hause in seiner Praxis sitzt, sondern sich mit Kolleginnen und Kollegen austauscht.

F: Vielen Dank. Es hat uns auch sehr gefreut, dass wir Sie hier begrüßen durften. Wir wünschen Ihnen noch eine gute Heimreise!