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Maharishi Ayurveda
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Mineralstoffe – Gut versorgt mit Ayurveda

Eisen, Kalzium & Co

Wissen Sie es? Was sind Mineralstoffe eigentlich? Warum sind sie wichtig und wozu sind sie gut? Wie können wir eine optimale Versorgung mit diesen essenziellen Nährstoffen sicherstellen? Welche Lebensmittel enthalten Mineralstoffe, welche Mineralstoffe werden im Ayurveda beschrieben – und was ist ihr natürlicher Ursprung? Warum ist die in den ayurvedischen Texten detailliert beschriebene Verarbeitung von Mineralstoffen so wichtig und aufwendig? Dies alles und noch viel mehr möchten wir in diesem Artikel einmal näher anschauen.

Grundsätzlich ist eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen für unsere Gesundheit von großer Bedeutung. In erster Linie sind dies Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Omega-Fettsäuren. Deshalb ist eine vollwertige Ernährung mit hohem Gemüseanteil und möglichst aus biologischem Anbau entscheidend wichtig.

Mineralien – klein, aber unersetzlich!

Ein näherer Blick auf unseren Körper, seinen Aufbau und die unzähligen Stoffwechselprozesse, die in jedem Augenblick in ihm ablaufen, offenbart, wie bedeutend Mineralstoffe und Spurenelemente für unser Leben sind.

Mineralien sind Bestandteile unserer Knochen, Zähne, Muskeln, Nerven und unseres Blutes. Sie unterstützen unser geistiges und körperliches Wohlbefinden, sind wichtig für den Stoff- und Energiewechsel, die Muskelreaktionen und die Hormonproduktion. Wenn dem Körper Mineralien und Spurenelemente fehlen, kann allerdings gleich eine ganze Reihe von Symptomen auftreten.

Zu den wichtigsten Mineralstoffen und Spurenelementen gehören Kalzium, Magnesium, Eisen und Zink.

Diese Tabelle zeigt Ihnen, in welchen Bereichen diese vier Mikronährstoffe besonders benötigt werden:

Kalzium Magnesium Eisen Zink
Knochen und Zähne Knochen und Zähne Bildung von roten Blutkörperchen und dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin Knochen, Haut, Haare und Nägel
Muskeln   Muskeln, Nerven und Psyche kognitive Funktion kognitive Funktion, Sehkraft
Signalübertragung zwischen unseren Nervenzellen Nervensystem Immunsystem Immunsystem
Zellteilung und -spezialisierung Zellteilung Zellteilung Zellteilung, Fruchtbarkeit, DNA-Synthese
Verdauungsenzyme Bildung von Eiweißen Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fettsäuren, Bildung von Eiweißen
Energiestoffwechsel Energiestoffwechsel Energiestoffwechsel Vitamin-A-Stoffwechsel
Blutgerinnung Elektrolytgleichgewicht Sauerstofftransport im Blut Säure-Basen-Haushalt
Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung Schutz vor freien Radikalen (oxidativem Stress)

Auf „Spurensuche” in unserem Essen

Da unser Körper Mineralstoffe nicht selbständig erzeugen kann, sie aber für unser Leben unverzichtbar sind, spricht man auch von “essenziellen” Mineralien und Spurenelementen. Wir nehmen sie also mit unserer Nahrung auf.  

Um eine gute Mineralstoff-Versorgung zu gewährleisten, ist besonders grünes Blattgemüse empfehlenswert, da es viele Vitamine und Mineralstoffe enthält.

Gemüse & Nüsse

  • Für eine Versorgung mit Kalzium sollten Sie ausreichend grünes Gemüse wie Brokkoli und Rucola, dazu Fenchel, Sesamsamen, Walnüsse, frische Kokosnuss, Milch, und Milchprodukte in Ihren Speiseplan aufnehmen.
  • Gute Quellen für Magnesium in unserer Nahrung sind Kichererbsen, Vollkornprodukte und Nüsse, wie z.B. Cashewkerne, Para- und Erdnüsse sowie magnesiumhaltiges Trinkwasser.
  • Von Natur aus viel Eisen enthalten grünes Blattgemüse, Karotten, Datteln, Vollkornprodukte, Kürbiskerne, Linsen und Granatäpfel sowie Auberginen, Minze und Tomaten.
  • Empfohlene Quellen für Zink sind Cashewkerne und Kichererbsen.

Gute und vollwertige Lebensmittel-Kombinationen und ein starkes Verdauungsfeuer (Agni) sind dabei sehr wichtig, damit unser Körper die Mineralstoffe auch wirklich absorbieren kann und dadurch den positiven Nährwertnutzen durch die Lebensmittel erhält.

Steigende Umweltbelastungen, Lebensmittel-Intoleranzen, Stress, Bewegungsarmut und eine schwache Verdauung können Unterstützung durch einen zusätzlichen Verzehr von Mineralstoffen erfordern.

Mineralien und Kräuter – zwei starke Partner

Mineralstoffe erhöhen laut Ayurveda die Potenz von Kräutern. Daher werden für Nahrungsergänzungen nicht nur wertvolle Kräuter, sondern in einer synergetischen Kombination mit Kräutern auch Mineralstoffe verwendet.

Die Vaidyas, die Ayurveda-Ärzte Indiens, haben bereits seit Urzeiten ein sehr fundiertes Wissen über Mineralien und ihre biologischen Funktionen. Sie kennen bis ins Kleinste die Zusammenhänge und Wirkweisen von Eisen, Kalzium, Zink und Kupfer und wissen auch, wie man dem Mangel daran entgegenwirken kann. Im Ayurveda werden Mineralien seit Jahrtausenden angewandt, denn die Wissenschaft der Mineralogie war in Indien schon früh hoch entwickelt.

Eine hohe Kunst – die ayurvedische Aufbereitung von Mineralstoffen

Eisen-BhasmaUm sie für den Körper optimal verfügbar zu machen, bereitet Maharishi Ayurveda seit Anbeginn bis heute Mineralstoffe sehr aufwendig und nach traditionellen Rezepturen auf und kombiniert sie mit ausgewählten Kräutern.

Das beginnt schon mit der Wahl der richtigen Mineralstoffquelle. Gemäß dem Grundsatz "Sarvada Samanyam vriddhikaranam" („Gleiches erhöht Gleiches“) setzt Maharishi Ayurveda auf natürliche Quellen, aus denen die Nährstoffe ganz natürlich aufgenommen werden können. Ein Beispiel hierfür sind Muscheln, Muschelschalen und Perlen aus dem Ozean, die als natürliche Kalziumquelle dienen und ganz natürlich vom Körper absorbiert werden können. Alles kommt aus der Natur in die Natur – in unseren natürlichen Körper. Chemische Mineralstoffquellen sind ein absolutes Tabu.

Die Ayurveda-Texte beschreiben darüber hinaus detailliert die Notwendigkeit einer hohen Anzahl von natürlichen Verarbeitungsprozessen, um die Größe der Mineralstoffe zu minimieren, da sie sonst nicht optimal vom Körper aufgenommen werden können.

Dieser Prozess wird als „Bhasma-Verfahren“ bezeichnet. Zu Beginn stehen besonders wichtige und genau aufeinander abgestimmte Reinigungsprozesse (Shodana), denn es könnten den Mineralien Erze oder Unreinheiten anhaften.

Diese hochwertige Reinigung ist sehr wichtig und gar nicht so einfach. Die Mineralien werden in verschiedenen Pflanzensäften mazeriert (eingetaucht/eingeweicht) und dann in kleine irdene Töpfe gegeben. In diesen Töpfen werden sie versiegelt und die Töpfe werden dann für mehrere Tage in einen irdenen Ofen gelegt. Jeden zweiten Tag werden die kleinen Töpfe herausgenommen, geöffnet und das Bhasma bzw. die Paste, die sich gebildet hat, erneut mit verschiedenen Pflanzensäften mazeriert. Danach werden die Töpfe wieder zurückgestellt. Dieser Zyklus wiederholt sich viele Male, manchmal über 100 Mal.

Die dadurch entstehenden Aufbereitungen, die „Bhasmas“, sind so subtil und winzig, dass sie laut Ayurveda leicht durch die Körperkanäle unseres Körpers fließen können. Aber nur dann, wenn der Bhasma-Prozess vollständig und korrekt abgeschlossen wurde. Ayurveda definiert verschiedene Parameter und technische Tests, um dies zu prüfen. Regelmäßig überprüfen erfahrene Experten Konsistenz, Farbe, Geruch. Zusätzlich führt Maharishi Ayurveda moderne technische Verfahren wie Atomabsorptionsspektroskopien durch, um die Bhasmas zu überprüfen und ein qualitativ hochwertiges Bhasma sicherzustellen, das frei ist von jedweder Verunreinigung oder toxischen Schwermetallen.

Erst nach Abschluss dieser authentischen und aufwendigen Reinigung werden die Mineralien für ayurvedische Kräuter-Mineral-Aufbereitungen verwendet.

Gut zu wissen: Unsere original ayurvedischen Maharishi Ayurveda Produkte werden von unabhängigen, akkreditierten europäischen Labors nach modernsten Standards untersucht und enthalten keine Schwermetalle oder andere Belastungen.

AyurMultimineral, Eisen Rasayana, Calcio Care und Frauen-Rasayana

  

Übrigens: Kupfer wird in Wasser geringfügig gelöst. Ayurveda empfiehlt deshalb das Trinken von 100 bis 200 Millilitern Wasser, das über Nacht in einem Kupferbecher aufbewahrt wurde. Probieren Sie es aus. Auch als außergewöhnliches Geschenk sehr beliebt.

Kupferbecher