Der Schauspieler Gottfried Vollmer über Ayurveda

Gottfried Vollmer, durch Kino und TV (“Tatort“, „Alarm für Cobra 11“) bekannter Schauspieler, hat Ayurveda, die Wissenschaft vom (langen) Leben, bereits 1987 im Ursprungsland Indien kennengelernt und studiert.

Der Absolvent der größten Kunsthochschule Europas (Universität der Künste Berlin), hörte damals über Bekannte von einem Ayurveda „Pionier-Kurs“ in Indien – und wurde neugierig. Denn Ayurveda war zu dieser Zeit noch ein Geheimtipp und in Europa nicht bekannt.

„Das war schon eine starke Erfahrung“, erinnert sich Vollmer. „Wir waren 500 Teilnehmer aus aller Welt. Der Kurs wurde von dem vedischen Gelehrten Maharishi Mahesh Yogi und einem der heute führenden deutschen Ayurveda-Ärzte, Dr. Ulrich Bauhofer, geleitet.“

„Einige der bekanntesten indischen Ayurveda-Kapazitäten unterrichteten uns: Dr. B.D. Triguna, damals Präsident des All India Ayurveda Congress und Dr. Balraj Maharshi, Indiens bester Kenner der Pflanzenwelt.“

„Noch heute profitiere ich von dem großartigen Wissen, das uns damals übermittelt wurde“ sagt der 1,99 m große Schauspieler.

„Ich habe gelernt, dass im Maharishi Ayurveda Bewusstsein an erster Stelle steht, das heißt, dass das Bewusstsein den Körper formt und ihn auch in der Balance hält. Gleichzeitig ist es aber wichtig, auf der physiologischen Ebene etwas zu tun, um den Körper immer in einem guten Gleichgewicht zu halten. Das hat mein Leben sehr verändert. Wir haben in Indien die grundlegenden ayurvedischen Prinzipien gelernt und ich lebe auch heute noch so, dass ich meine Doshas im Gleichgewicht halte.“

„Dabei fasziniert es mich immer wieder, mit welch‘ einfachen Mitteln der Ayurveda Großes erreicht. Eine kleine Veränderung in der Tagesroutine zum Beispiel. Andere kleine Dinge, wie schluckweise heißes Wasser oder einmal um 22 Uhr abends schlafen gehen, das kann die Physiologie schon nachhaltig ausbalancieren. Für mich ist Ayurveda etwas ganz Praktisches für den Alltag. Ohne große Kosten, ohne großen Aufwand kann man eine wirkliches Gleichgewicht in der Physiologie erreichen.“

„Mein Beruf erfordert es, dass ich sehr viel reise - dadurch ist das Vata-Dosha immer leicht erhöht. Aus diesem Grunde tue ich viele Dinge, die das Vata-Dosha ausbalancieren: Zum Beispiel achte ich darauf, dass ich zwischen 12.00 und 14.00 Uhr mittags eine gehaltvolle, nahrhafte, gute und vor allem warme Mahlzeit zu mir nehme, weil ich merke, dass mich das total erdet und stabilisiert. Und es gibt Energie für den ganzen Tag.“

„Das ist ein Tool. Ein anderes ist, dass ich sehr darauf achte, wenigstens ein paar Tage ganz früh ins Bett zu gehen, besonders dann, wenn ich eine Weile mit dem Schlaf in Rückstand geraten bin, weil ich weiß, dass die Zellen vor Mitternacht besser ernährt werden. Allein das hat schon eine sehr stabilisierende Wirkung, und das innere Gleichgewicht bleibt besser erhalten als wenn man mit einem Schlafdefizit durch den Tag stolpert“.

„Außerdem bin ich als Meditationslehrer aktiv“ überrascht uns der Schauspieler. „Unsere Gesellschaft ist von der zeitlichen Taktung her erheblich schneller und die Abstände immer enger geworden und Meditation ist gerade jetzt äußerst populär“.

„Viele Menschen laufen daher ganz langsam in den Burnout hinein. Auch hier hilft mir das Ayurveda-Wissen. Manchmal „verdonnere“ ich Klienten regelrecht, mit Zeitangabe und Rückmeldung eine Woche lang konstant um 22.00 Uhr im Bett zu sein. Das frage ich nach und habe dabei immer wieder ganz erstaunliche Erfahrungen gemacht. Da war zum Beispiel ein männlicher Klient mit depressiven Störungen als Folge massiver Überarbeitung. Allein diese eine Woche, in der er jeden Tag um 22.00 Uhr ins Bett ging, hat ihn enorm stabilisiert. Ich sah ihn alle zwei Tage und konnte wirklich sehen, wie allein die Meditation in Verbindung mit frühem Schlafengehen erstaunliche Wirkung gezeigt hat.“

„Im Kollegenkreis merkt man ebenfalls, dass es jetzt ‚in‘ ist, zu meditieren.

Die Transzendentale Meditation, die ich unterrichte, ist unter Schauspielern sehr populär geworden, seitdem sich herumgesprochen hat, dass gerade die internationalen Kollegen‚ sprich „halb Hollywood‘, damit begonnen haben.“

„Ayurveda spielt natürlich auch hier eine Rolle“, erklärt Vollmer. „Am Set sehe ich die ein oder andere Kollegin mit ihrer mit heißem Wasser gefüllten kleinen Thermoskanne herumlaufen; da lächelt man innerlich und weiß: Aha, Ayurveda...“

„Deutschland ist ja nach wie vor ziemlich gesundheitsbewusst und gerade meine weiblichen Kolleginnen, die darauf achten, immer schön und jung zu bleiben, weil das für die Kamera sehr wichtig ist, sind für den Ayurveda sehr aufgeschlossen, weil sie einfach den verjüngenden Effekt bemerken“.

„Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass ich schon vor langer Zeit so viel lernen durfte über dieses großartige und uralte Gesundheitssystem.“

Wenn Sie von Gottfried Vollmer das Meditieren erlernen möchten und in Berlin leben, schreiben Sie ihm doch eine Mail: Exklusiv für Freunde des Maharishi Ayurveda hat uns Gottfried Vollmer seine E-Mail-Adresse zur Verfügung gestellt: gottfried.vollmer@web.de