Dosha-Durchblick:

Was Sie über Vata, Pitta, Kapha wissen sollten

Vata, Pitta und Kapha: So nennt die ayurvedische Gesundheitslehre die drei „Doshas“ (Regelkräfte), und räumt ihrem Gleichklang bzw. ihrer Balance einen äußerst großen Stellenwert ein.

Aber was sind Doshas genau? Ayurveda beschreibt die Doshas als drei fundamentale Prinzipien, die in der äußeren Natur wirken, aber auch unsere eigene menschliche Natur durchdringen und somit alle physiologischen Prozesse steuern.

Sie beschreiben den Menschen in allen Bereichen, sowohl mit seinen geistigen als auch körperlichen Veranlagungen: Seine individuelle Konstitution, sein Temperament, Vorlieben und Abneigungen, Ernährungsbedürfnisse und vieles, vieles mehr.

Diese drei Doshas setzen sich zusammen aus fünf Elementen: „Vata“ aus Luft und Raum, „Pitta“ aus Feuer und Wasser, „Kapha“ aus Wasser und Erde.

Sie kennen Ihren Dosha-Typ noch nicht? Für einen ersten Einblick empfehlen wir Ihnen dann unseren Dosha-Test.

Eine genaue Feststellung Ihrer ayurvedischen Grundkonstitution und Ihres Gesundheitszustandes kann auf Wunsch ein Maharishi Ayurveda-Arzt oder Heilpraktiker vornehmen. Adressen in Ihrer Nähe nennt Ihnen gern die Deutsche Gesellschaft für Ayurveda e.V. (DGA)

Obwohl alle drei Doshas im Körper vorhanden sind, beschreiben die alten vedischen Texte doch für jedes der Doshas einen Hauptsitz. In der „Ashtanga Hridayam, Sutrasthan 1.7“ heißt es: „Vata ist hauptsächlich unterhalb des Nabels zu finden, Pitta hauptsächlich zwischen Herzen und Nabel und Kapha über dem Herzen.“

Das Grundwerk der traditionellen ayurvedischen Literatur, die Charak Samhita, erklärt die Bedeutung balancierter Doshas: „Der Körper jedes Lebewesens ist immer der Wohnsitz von Vata, Pitta und Kapha. Man sollte wissen, ob sie im natürlichen (balancierten) oder unnatürlichen (unbalancierten) Zustand sind.“ - (Charak Samhita, Sutrasthan, 18.48)

Nachfolgend wird dann genau der Effekt ausgeglichener Doshas beschrieben. Dort heißt es zum Beispiel, dass ein balanciertes Vata-Dosha sich u. a. als Enthusiasmus, gut funktionierendem Gewebestoffwechsel und guter Ausscheidung ausdrückt.

Ein ausgeglichenes Pitta-Dosha zeigt sich in guter Verdauung und Sehkraft, heißt es weiter, in ausgeglichener Körpertemperatur, ausgewogenem Hunger und Durst sowie guter Ausstrahlung, Glücklich sein und Intelligenz.

Kapha im Gleichgewicht wird durch Stärke, Nachsicht, Geduld und Abwesenheit von Habsucht beschrieben. - (Charak Samhita, Sutrasthan, 18.49-51)

Es ist also gut, wenn die Doshas in Balance sind, denn dann ist der Körper gesund und es entsteht laut Ayurveda “Ojas”, das feinste Endprodukt der Verdauung, das eine so feine Struktur besitzt, dass es gleichzeitig noch Materie, aber auch schon Bewusstsein ist.

Ojas ist die Gesamtheit aller drei Doshas. Seine Eigenschaften werden in den klassischen Texten des Ayurveda detailliert beschrieben: Ojas bewirkt Vitalität und Stärke, gute Gesundheit, hält Verdauung und Stoffwechsel aufrecht, erhält die Jugendlichkeit, lässt uns positiv denken und Abstand von Problemen wahren.

Ein Mensch mit viel Ojas fühlt sich rundum glücklich und strahlt dies auch aus. Äußerlich ist Ojas dann zum Beispiel erkennbar an einer gesunden, glänzenden Haut und strahlenden Augen.

Was können wir tun, um das Gleichgewicht der Doshas beizubehalten bzw. wieder- oder neu zu erlangen, damit Ojas entstehen kann?

Auf unserer Website finden Sie viele Tipps und Infos für eine gesunde Tages- und Jahreszeitenroutine, zur Ernährung, Work-Life-Balance und vieles mehr.

Das Besondere am Maharishi Ayurveda ist, dass verloren gegangene Fragmente des alten authentischen Wissens wieder zusammengefügt wurden zu einer Ganzheit. Maharishi Ayurveda kennt 20 ganzheitliche Ansätze zur Beibehaltung bzw. Wiederherstellung der Dosha-Balance.